Die Welt dreht sich immer weiter ...Das Schwarze Auge

Aki ibn Nezahit

Phil Lesenar, © 2005

Charakterbogen



Aussehen

Kleidung (bevorzugte)


    großer schlanker Mann
    dunkelblondes Haar ist wellig und lang genug, damit die abstehenden Ohren verdeckt sind
    auf den Reisen meistens als Zopf getragen, sonst frei fallend auf die Schulter
    seine neugierig schauenden Augen haben etwas kindlich-naives an sich
    sein Erscheinung an sich ist auf den ersten Blick eher langweilig, wird von den anderen leicht unterschätzt, er sieht jünger aus, als er ist.

    schwarzer Stirnband mit silbernen Faden gestickten magischen Zeichen (dieser Stirnband kann man auseinander falten und als eine Art Kappe für offizielle Anlässe benutzen
    dazu trägt er dann blaue Seidenrobe mit silber- und schwarz farbigen Stickereien von unterschiedlichen Motiven
    2 Finger breiter schwarzer Gürtel
    Reisekleidung
    weißes Hemd
    Einfacher Mantel aus Leinen, graugefärbt mit vielen kleinen Taschen
    Ledergürtel mit vielen Fächern
    Ziegenlederstiefel


Charakterzüge


    sehr neugierig (von ihm selbst als "Wissensdurst" bezeichnet, Neugier ist ein so negatives Wort)
    wer seine jähzornige Ausbrüche nicht kennt, wird ihn für einen eher langweiligen (aber höflichen) Schnüffler halten oder (einige Frauen) für einen aufmerksamen sympathischen Mann, wer seine Zornausbrüche kennen gelernt hat, mag ihn nicht sonderlich (bis auf ein paar Ausnahmen)
    er hält sich stets an seine Versprechen (die er aber nie leichtfertig gibt)
    trotz dessen, dass es ihm früher nie an Geld gemangelt hat, ist er selbst doch mehr als normalerweise üblich daran interessiert Geld zu horten, was ihn manchmal auch die Sympathiepunkte seiner weiblichen Eroberungen kostet
    sehr selten (z.B. bei sehr guten Freuden oder Eroberung) besteht er nicht darauf, korrekt angeredet zu werden (ob es wegen Unsicherheit, Überheblichkeit oder wegen seinem adligen Erbe ist, weiß wahrscheinlich nur sein Unterbewusstsein)


Motivation


    magische Artefakte studieren, erschaffen, besitzen...
    mit weibliche Eroberungen der Rahja huldigen, bevor er sich mit seiner zukünftigen Frau Shalia vermählt, erst dann will er sich nur mit seiner Ehefrau und der Magd zufrieden geben
    die Welt durchreisen, Wanderschaft ist wunderbar, der Weg ist das Ziel, es gibt einfach viel zu viel schönes zu entdecken
    jede zünftige Schlägerei, die nicht ausartet, ist es wert geführt zu werden (auch wenn er eine berechtigte Angst davor hat - er selbst könnte der Grund sein, warum die Schlägerei ausartet!)


Götterglaube


    Aki fühlt sich durch seine Reiselust zu AVEs hingezogen.
    Er verehrt HESinde und PHEx - jeweils als den gebenden und den nehmenden Aspekt der Magie.
    KOR ist der Kampf und der Krieg, die Auseinandersetzung zwischen den Menschen, SWAfnir ist der Beschützer im nassen Element, bei Reisen über Meere. In ihnen sieht Aki die Verursacher seines Blutrausches, je nach Ausgang entweder als nehmender oder gebender Aspekt. Wobei Aki selbst nicht so klar sieht, welcher von ihnen der gebende und welcher der nehmender Teil darstellt. Je nach Gemütslage kann es durchaus variieren.
    RAHja ist dann die Weiblichkeit und Lust, die wie jede Frau nicht unbeachtet werden darf.


Geschichte und Herkunft

Ich sei ein Thorwaler, sagen sie. In gewisser Weise haben sie auch recht, auch wenn ich mich nie als Thorwaler gesehen habe. Meine Großeltern waren noch in einer echten Ottajasko geboren, aber ich kenne Thorwal und die anderen Piraten nur aus Opas Erzählungen.
Ich wurde unter der ersten Sonne in der geheimnisvoll schönen Stadt Khunchom geboren, im gleichen Jahr wie unser Prinz Stipen, im Jahre 1005 nach Bosporans Fall.

Bevor ich an die Drachenei Akademie ging, verbrachte ich mehr Zeit mit meinem Opa als mit meinen Eltern. Es lag vielleicht auch daran, dass meine Eltern sehr beschäftigt waren.
Die Geschäfte im Khunchom am Laufen zu halten ist hart. Wahrscheinlich härter als woanders. Aber das kann ich noch nicht so richtig beurteilen, weil ich noch nicht genügend gereist bin und kein Geschäft geführt habe. Mein Opa hatte es einfacher, ich meine zu der Zeit als ich klein war. Was vorher war, darüber erzählte er nicht so viel (wenn es keine Heldengeschichten waren), aber ich hatte immer den Eindruck, dass das aufgebaute Handelsunternehmen nur dank Opas Vorarbeit so gut funktionieren konnte. In meinen jungen Jahren brannte Opa Premer Feuer und verkaufte es in einer kleinen Schenke unterhalb des eigentlichen Handelshauses. Ab und zu hatten wir Probleme mit ein paar Seeleuten aus Thorwal, die sich beschwert hatten, dass das Premer Feuer nicht feurig genug sei. Wie auch immer, für meine Landsleute (ich meine die Tulamiden, manchmal bringe ich es wirklich durcheinander) war Opas Feuer mehr als genug feurig.
Ich saß gerne dort unten in der Schenke und lauschte gespannt den Märchenerzählungen der alten Männer. Wir Tulamiden haben ja eine besondere Vorliebe für Erzählungen – und dort unten wurde mein Durst nach eben diesen gestillt.
Damals reifte in mir der Wunsch die Dere zu bereisen und die Schönheiten Aventuriens zu entdecken. Der Krieg mit den Dämonen setzte noch einen Wunsch hinzu: mit dem Pack aufzuräumen und sie in die Niederhöllen zu schicken, wo sie auch hingehören. Ach, die Jugendträume.
Ich war stolz und überglücklich, als ich an der Akademie der magischen Künste studieren dürfte.
Die Zeit dort war hart. Hart aber auch lustig, schön und sehr interessant. Ich lernte viel, leider war mein Ruf am Anfang nicht besonders gut gewesen. Dank meines thorwalschen Erbe neige ich sehr selten, na ja, ab und zu, zu etwas voreilig heftiger Reaktion. Es sah paarmal sogar aus, dass ich der Schule verwiesen werden könnte. Das waren immer meine schwersten Stunden gewesen. Ich schwor mir immer wieder, dass ich es nicht dazu kommen lassen würde – bis zu der nächsten Gelegenheit, bei der ich wieder ausflippte. Es war wie verhext. Immer als ich dachte, dass ich mein Naturell in den Griff gekriegt habe, war der nächste Ärger vorprogrammiert.
Ich glaube, die Freundschaft zu Alrik Hufeisen und Natalaya Baumgrün haben mich davor bewahrt, vollkommen gesellschaftsunfähig zu werden. Gerade Natalaya hatte nicht kleinen Anteil daran, dass ich lernte mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Wäre sie nicht gewesen, würde es mit mir schlecht enden. Durch ihr elfisches Blut war sie als Halbelfe sensibilisiert für die Reize, die manche Mitmenschen anderen antun können, sie lehrte mich, mich besser zu beherrschen und von mir nicht mehr zu erwarten, als ich fähig war zu geben.
Und Alrik? Alrik war halt Alrik, immer guter Spruch auf den Lippen, guter Kumpel bei durchzechten Nächten und immer bemüht sich hinter meinen breiten Schultern und starken Fäusten in Sicherheit zu bringen, wenn ihm seine lose Zunge Ärger brachte. Ich durfte mich ja nicht gehen lassen, wenn ich auf ihm aufpassen musste. Auch das half mir, meine Wut und Jähzorn im Zaum zu halten.
Wir hatten eine wunderbare Zeit.
Als ich endlich die Prüfung bestehen sollte, wurde meine Freude durch die Tatsache getrübt, dass mein Opa starb. Er hat mir eine Kiste mit einigen persönlichen Gegenständen hinterlassen hatte. Darunter war auch sein Rezept für sein Premer Feuer, eine thorwalische Urkunde, die ihm sogar als Hetman ausgewiesen hat. Davon hatte ich keine Ahnung, ich wusste, dass wir durch den Erfolg unseres Handelsunternehmen zu dem Geldadel im Khunchom gehörten, aber dass ich auch von Thorwal adlige Abstammung geerbt habe, das war mir neu. Es ist nur die Frage, was mir diese 60 Jahre alte Urkunde überhaupt helfen würde. Wahrscheinlich gar nichts, aber nett war es. Das größte Geschenk, was mir mein Opa machen konnte, war aber mein Zauberstab. Ein wunderschöner Stab mit einer Kugel oben, genau auf mich zugeschnitten. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich den Stab zum ersten Mal in meinen Händen hielt.
Meine Abschlussprüfung verlief ohne Probleme.
In Phex 1022 habe ich der Jungfernfahrt des Forschungsschiffes "Sulman al-Nassori " beigewohnt. Es war ein stolzer Anblick und es erfüllte mich mit Freude, dass auch ich (zwar einen eher unbedeutenden) Beitrag mit meiner astralen Kraft dazu beisteuern konnte.
Meine Eltern haben mir dann meine zukünftige Ehefrau vorgestellt, interessanterweise wird sie auch eine Magierin. Ein sehr hübsches junges Ding, meine Shalia Tanzlicht. Sie war mir sofort sympathisch und ich hätte nichts gegen eine Heirat anzuwenden, auch wenn ich wollte. Ich ließ meine bereits erprobte Betörungskünste spielen und als sie nicht protestierte, zeigte ich ihr auch ein paar unverfängliche Rahjapraktiken. Ich schätze, wir sind in Gutem auseinander gegangen und unsere zukünftige Heirat wird ein voller Erfolg.
Zuerst heißt es aber auf die Reisen zu gehen. Ich möchte etwas erleben, gegen Monster kämpfen, Ifriit vertreiben, vergessene Artefakte entdecken, neue Artefakte erschaffen, Rahja mit hübschen Reisebekanntschaften huldigen, oh ja, ich habe viel vor. Aves und Kor werden mich hoffentlich auf meiner Reise begleiten und Phex mit Hesinde werden mir die nötige Weisheit der Magiebenutzung einflüstern.

 
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