Die Welt dreht sich immer weiter ...Das Schwarze Auge

Telor Feuerhand

Halbelf, Abenteurer

Prolog

wurde in einer stürmischen Efferdsnacht geboren. Bei der Geburt hätte seine Mutter fast das Leben gelassen. Er ist die Verbindung eines menschlichen Schmiedes und einer Elfe, die sich zum Liebesspiel verführen ließ.

Der Schmied Oglaf Schmiedehand war mit einem bösartigen, keifenden Weib zwangsverheiratet; nur zu verständlich, daß er seine Ehe in den Armen der wunderhübschen Elfe Teleria Feuerstern zu vergessen trachtete.

Telor bekam seinen Namen nach beiden Elternteilen. Er lebte bis zu seinem achten Lebensjahr bei der Sippe der Elfen. Von allen als „badoc“ angesehen, half ihm hauptsächlich seine Intelligenz vieles zu lernen. Von der Neugier getrieben, lernte er schneller zu zaubern als seine gleichaltrigen elfischen Gefährten.

Bei einem Jagdunfall kam Telors Mutter ums Leben und das Kind wollte sich nicht mehr „badoc“ schimpfen lassen und vollführte eine Tat, die die Elfen erst recht davon überzeugen sollte, dass Telor „badoc“ ist. Er haute ab. Als achtjähriger Junge schlug er sich mehr oder weniger bis nach Andergast durch, wo er seinen Vater aufgesucht hatte. Der nahm ihn sofort bei sich auf und brachte ihn das Schmiedehandwerk bei. Aber Telor gefiel diese Tätigkeit nicht sonderlich, deswegen suchte er oft durchreisende Elfen auf, um mit ihnen zu sprechen und mehr über seine eigene Zauberkräfte zu erfahren.

Die Stiefmutter hasste den kleinen Balg. Nicht nur, daß er sie immer an die Liebesbeziehung ihres Mannes erinnerte, nicht nur, dass er ständig schlank war, obwohl sie volle 4800 Unzen Fett unter ihrer Haut trug, aber er weigerte sich tatsächlich, die richtige Einstellung zu den Nostrianern zur Schau zu tragen. Sie machte Telor das Leben so schwer wie möglich. Der Schmied, der seinen Sohn wirklich liebte, entschloss sich schweren Herzens, seinen Sohn weg zuschicken. Er wollte wirklich nicht, dass sein Sohn von dem Weibsbild gequält wird wie er selbst. Mit allen seinen Ersparnissen und dem Geld, das er für die Verpfändung seiner Schmiede bekam, kaufte Oglaf Schmiedehand für Telor einen Platz in der Akademie „Königlich Andergastsche Lehranstalt des Arkanen Kampfes zum Trutz wider Nostria“. Telor nahm begeistert diese Möglichkeit wahr, weil er sich mit seiner Zauberei befassen konnte. Mit der Zeit wich seine Begeisterung mehr und mehr von ihm. Das theoretische Wissen war zwar interessant, aber es ließ sich nicht richtig mit seiner spielerischen Einstellung zum Zaubern vereinbaren. Und das ewige Motzen über Nostria... Als ob er es nicht genügend von seiner Stiefmutter gehört hätte...

Seine größte Leidenschaft während seiner Jahren in der Akademie war ein Buch. Eines Tages streifte er in den Kellergewölben der Akademie, und dort entdeckte er einen alten Stollen. Da versteckte er sich, wenn er bestraft werden sollte oder wenn er sich von dem Unterricht drücken wollte. Bei der Erkundung des Ganges stieß er an ein Buch, das in Alt-Güldenländisch geschrieben war. Er zeigte es niemanden. Genau wie bei den Elfen, auch hier hatte er keine Freunde. „Die spitzohrige Fee“ war noch das harmloseste, wie man ihn nannte. Zur Einsamkeit verdammt, beschäftigte er sich mit dem Buch. Die Lehrer haben sich zwar gewundert, als Telor Interesse an der alt-güldenländischen Sprache zeigte, aber eigentlich waren sie eher froh, dass er doch lernen möchte.

Die Arbeit mit dem Buch erwies sich zu schwer. Es war gewaltig und höchst erstaunlich. Das einzige, was Telor begriffen hatte, war, dass in dem Buch ein mächtiger, übermächtiger Zauber beschrieben steht. Er begriff nicht einmal, ob es sich nur um die Beschreibung des Zaubers handelt, oder ob der Zauber wirklich so durchgeführt werden kann. Mit dem Zauber sollte eine Dimensionsblase gebildet werden, die für Satinav nicht bemerkbar wäre. Wenn Telor nur wüsste, was eigentlich eine „Dimensionsblase“ ist. Sein Entschluss stand aber fest. Er sagt niemanden von diesem Fund, er wird warten, bis er ein mächtiger Zauberer wird, dann wird er diesen Zauber bestimmt verstehen, dann wird er es allen zeigen. Die alle, die ihn jetzt nur auslachen, werden noch staunen, was er alles schaffen wird.

Der Bruch kam eines Tages, als ihn seine Stiefmutter besuchte, um ihn zu loben, dass er endlich etwas vernünftiges tut, dass er endlich gegen das nostrianische Geschmeiß kämpft. Über drei Stunden hat sie so geredet, bevor sie zu dem Punkt kam, der wirklich wichtig war. Sein Vater wurde von einigen Geldantreibern getötet. Er könnte das Geld, das er sich geliehen hatte, um Telor die magische Laufbahn zu ermöglichen, nicht bezahlen.

Telor gab sein Studium auf; er floh von der Akademie, stahl seiner Stiefmutter Geld und kaufte sich dafür zwei Schwerter. In einem Kampf sah er nämlich einen Krieger, der zwei Waffen gleichzeitig führte. Telor war davon sehr beeindruckt.
Das Buch vergaß er in seinem Versteck. Er hatte nur Rache im Sinn.

Als Telor aus Andergast verschwand, wurde eine Leiche eines Geldverleiher gefunden. Fulminictus, Schwert und Hass sind eine tödliche Kombination...

 
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